PAN-OS
Die Schwachstelle betrifft die URL-Filterung in der Firewall-Software PAN-OS von Palo Alto Networks. Bei einer bestimmten Fehlkonfiguration kann ein netzwerkbasierter Angreifer die Firewall missbrauchen, um reflektierte und verstärkte TCP-Denial-of-Service-Angriffe (RDoS) gegen ein frei wählbares Ziel zu führen. Der Angriff scheint dann von der Firewall auszugehen – betroffen sind die Hardware-, virtuellen und container-basierten Firewall-Varianten. Voraussetzung ist, dass ein URL-Filterprofil mit gesperrten Kategorien einer Quellzone mit nach außen gerichteter Schnittstelle zugewiesen ist; diese Konstellation ist für die URL-Filterung untypisch und vom Administrator vermutlich nicht beabsichtigt. Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Firewall selbst bleiben unberührt. Der eigentliche Schaden trifft Dritte: Der ausgelöste Datenstrom verschleiert die Identität des Angreifers und lässt die Firewall fälschlich als Urheber des Angriffs erscheinen. Die zentrale Verwaltung Panorama ist nicht betroffen.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Software-Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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