Zimbra Collaboration Suite (ZCS)
Die Schwachstelle steckt in der Groupware Zimbra Collaboration Suite (ZCS) von Synacor und beruht auf einer Befehlsinjektion im Zusammenhang mit dem Caching-Dienst Memcache. Da die Software an dieser Stelle Eingaben nicht ausreichend bereinigt, kann ein Angreifer aus der Ferne und ohne vorherige Anmeldung eigene Memcache-Befehle in eine angegriffene Instanz einschleusen. Diese Befehle werden nicht maskiert und gelangen so unverändert an den Cache-Dienst. Auf diesem Weg lassen sich beliebige zwischengespeicherte Einträge überschreiben. Ein Angreifer kann dadurch die im Cache abgelegten Daten manipulieren – etwa Sitzungs- oder Routing-Informationen – und so das Verhalten der Anwendung zu seinen Gunsten verändern. Betroffen ist die Server-Software selbst, die in Unternehmen typischerweise als zentrale E-Mail- und Kollaborationsplattform dient. Da kein gültiger Zugang erforderlich ist, steht der Angriffsweg überall dort offen, wo die Instanz erreichbar ist.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Updates gemäß dessen Anweisungen ein.
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