Montag · 15.06.2026 Ausgabe 2736 RSS
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CVE-2023-0266

Kernel

Hersteller: Linux
7,9 HIGH CVSS Basis-Score
Beschreibung

Die Schwachstelle steckt im ALSA-PCM-Subsystem des Linux-Kernels, also in der Komponente, die für die Audioverarbeitung zuständig ist. Bei der Bearbeitung bestimmter Steuerungsbefehle (den 32-Bit-Varianten der ioctl-Aufrufe zum Lesen und Schreiben von Steuerelementen) fehlt eine notwendige Sperrung. Dadurch kann es zu einem Zugriff auf bereits freigegebenen Speicher kommen – einem sogenannten Use-after-free. Ein Angreifer, der bereits als gewöhnlicher Systembenutzer angemeldet ist, kann diesen Defekt ausnutzen, um seine Rechte auszuweiten und Ausführung auf der Ring-0-Ebene zu erlangen – also auf der höchsten Privilegienstufe des Prozessors, auf der der Kernel selbst läuft. Damit erhält er die vollständige Kontrolle über das betroffene System. Da der Linux-Kernel die Grundlage zahlreicher Server, Arbeitsplatzrechner und eingebetteter Geräte bildet, betrifft der Defekt eine breite Palette von Systemen.

Empfohlene Maßnahmen

Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Aktualisierungen gemäß dessen Anweisungen ein.

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