Confluence Data Center and Server
Die Schwachstelle steckt in den selbst betriebenen Varianten von Atlassian Confluence – dem Data Center und dem Server. Es handelt sich um eine fehlerhafte Zugriffskontrolle: Eine Funktion prüft nicht ausreichend, ob der Aufrufer dazu überhaupt berechtigt ist. Dadurch kann ein Angreifer aus der Ferne und ohne gültige Zugangsdaten auf einer öffentlich erreichbaren Confluence-Instanz ein neues Administratorkonto anlegen. Mit diesem unautorisiert erstellten Konto verschafft er sich vollen administrativen Zugriff auf die Confluence-Umgebung und damit auf die dort verwalteten Inhalte und Einstellungen. Betroffen sind ausschließlich öffentlich zugängliche, selbst gehostete Installationen; die von Atlassian betriebene Cloud-Variante ist nicht verwundbar. Wird eine Confluence-Seite über eine atlassian.net-Adresse aufgerufen, läuft sie in der Atlassian-Cloud und ist von diesem Problem nicht betroffen. Besonders kritisch ist, dass der Angriff weder Anmeldung noch Benutzerinteraktion erfordert.
Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um oder stellen Sie die Nutzung ein, falls keine verfügbar sind. Prüfen Sie zudem anhand der Hersteller-Anweisungen alle betroffenen Confluence-Instanzen auf Anzeichen einer Kompromittierung.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.