Multiple Network-Attached Storage (NAS) Devices
Die Schwachstelle betrifft mehrere Netzwerkspeicher-Geräte (NAS) von Zyxel. Sie sitzt in der Verarbeitung von HTTP-Anfragen durch die Geräte-Firmware: Ein speziell präparierter Webaufruf wird nicht ausreichend geprüft, sodass darin enthaltene Anteile als Betriebssystem-Befehle interpretiert und ausgeführt werden – eine klassische Befehlsinjektion. Entscheidend ist, dass der Angriff vor jeder Authentifizierung gelingt: Ein Angreifer aus der Ferne benötigt weder Zugangsdaten noch eine bestehende Sitzung, sondern muss lediglich eine entsprechend gestaltete HTTP-Anfrage an das Gerät senden. Damit kann er eigene Befehle auf dem Betriebssystem des NAS ausführen. Betroffen sind die als Netzwerkspeicher eingesetzten Geräte, auf denen typischerweise Dateien zentral abgelegt werden; sind sie aus dem Internet erreichbar, steht der Angriffsweg unmittelbar offen, und ein Angreifer kann auf die gespeicherten Daten sowie das Gerät selbst zugreifen.
Spielen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Aktualisierungen für die betroffenen NAS-Geräte gemäß den Hersteller-Anweisungen ein.
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