BIG-IP Configuration Utility
Die Schwachstelle steckt im Konfigurationswerkzeug (Configuration Utility) von F5 BIG-IP, der webbasierten Verwaltungsoberfläche der Geräte. Es handelt sich um eine SQL-Injection: Über manipulierte Eingaben lassen sich eigene Datenbankbefehle in eine Abfrage einschleusen. Ausnutzen kann die Lücke ein Angreifer, der bereits angemeldet ist und das Verwaltungswerkzeug über den Management-Port oder über sogenannte Self-IP-Adressen des Geräts im Netz erreicht. Gelingt die Injektion, bleibt es nicht bei einem Datenbankzugriff: Der Angreifer kann darüber beliebige Systembefehle auf dem Gerät ausführen und so weit über die eigentlichen Rechte seines Kontos hinausgelangen. Betroffen sind die regulär unterstützten Software-Stände; Versionen, die das Ende des technischen Supports erreicht haben, wurden nicht bewertet. Da BIG-IP zentrale Aufgaben wie Lastverteilung und Zugriffssteuerung übernimmt, ist eine Befehlsausführung auf einem solchen Gerät besonders folgenreich.
Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um. Stehen für eine eingesetzte Version keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, sollte das betroffene Produkt nicht weiter verwendet werden.
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Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.