Expedition
Die Schwachstelle betrifft Expedition von Palo Alto Networks, ein Werkzeug zur Migration und Optimierung von Firewall-Konfigurationen. In der Anwendung besteht eine SQL-Injection-Lücke: Über manipulierte Eingaben kann ein Angreifer eigene Datenbankbefehle einschleusen und so die hinterlegte Datenbank auslesen. Möglich ist das aus der Ferne und ohne jede Anmeldung – es werden also weder gültige Zugangsdaten noch eine vorherige Authentifizierung benötigt. Auf diesem Weg gelangt der Angreifer an besonders sensible Inhalte: Passwort-Hashes, Benutzernamen, gespeicherte Gerätekonfigurationen sowie API-Schlüssel der verwalteten Geräte. Mit diesen Informationen lassen sich die angebundenen Netzwerkgeräte weiter angreifen oder übernehmen. Darüber hinaus kann der Angreifer über dieselbe Lücke beliebige Dateien auf dem Expedition-System anlegen und auslesen, was den Zugriff zusätzlich ausweitet. Betroffen sind Organisationen, die Expedition zur Verwaltung ihrer Firewall-Konfigurationen einsetzen.
Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, sollte der Einsatz des Produkts eingestellt werden.
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Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.