Die Schwachstelle betrifft die Gardyn-Home-Kit-Produktreihe – die Geräte-Firmware, die mobile App und die Cloud-Schnittstelle der vernetzten Heimgarten-Systeme. Der Kern des Problems: Die Verbindungszeichenfolge zum Azure-IoT-Hub, mit der sich ein Gerät bei der Cloud anmeldet, wird über eine ungesicherte HTTP-Verbindung heruntergeladen. Weil dieser Transport nicht verschlüsselt ist, kann ein Angreifer, der sich in den Datenverkehr einklinkt, die übertragenen Daten mitlesen und verändern – ein klassischer Man-in-the-Middle-Angriff. Auf diese Weise gelangt der Angreifer an die Zugangsdaten des Geräts und kann verwundbare Home-Kits übernehmen und fernsteuern. Betroffen sind Nutzer, deren Gerät die Anmeldedaten über diesen unsicheren Weg bezieht; besonders heikel ist die Lage in fremden oder unsicheren Netzwerken, in denen sich ein Mithörer leicht zwischen Gerät und Cloud platzieren kann.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel CISA warnt vor kritischen Schwachstellen in Gardyn-Smart-Gärten 28.02.2026