Die Schwachstelle in Serv-U ist eine unsichere direkte Objektreferenz (Insecure Direct Object Reference, IDOR): Die Anwendung verlässt sich darauf, dass ein übergebener Bezeichner auf ein erlaubtes Objekt verweist, ohne ausreichend zu prüfen, ob der Aufrufer auf dieses Objekt tatsächlich zugreifen darf. Über diese fehlende Zugriffskontrolle kann ein Angreifer letztlich nativen Code im Kontext eines privilegierten Kontos ausführen und so die Kontrolle über das System ausweiten. Voraussetzung für den Missbrauch sind administrative Rechte – der Angreifer muss also bereits über einen Verwaltungszugang verfügen. Auf Windows-Installationen fällt die Tragweite geringer aus, weil der zugehörige Dienst dort standardmäßig häufig unter einem eingeschränkten Dienstkonto läuft; die ausgeführten Befehle erhalten dann nur dessen reduzierte Berechtigungen statt voller Systemrechte.
CVE-2025-40541
9,1
CRITICAL
CVSS Basis-Score
Beschreibung