Die Schwachstelle liegt in Samsung Account, der Komponente für die Anmeldung und Verwaltung des Samsung-Kontos auf dem Gerät. Dort werden Berechtigungen nicht korrekt geprüft: Eine fehlerhafte Autorisierung erlaubt es, von außen aufgerufene Programmbestandteile (Activities) zu starten, die eigentlich nur der Kontokomponente selbst offenstehen sollten. Ausnutzen kann das ein lokaler Angreifer, also etwa eine bereits auf dem Gerät installierte App mit geringen eigenen Rechten oder jemand mit direktem Gerätezugriff. Der Angreifer bringt Samsung Account dazu, beliebige Activities im Kontext dieser Komponente auszuführen, und handelt damit mit deren Berechtigungen statt mit den eigenen. So lassen sich Rechtebeschränkungen umgehen und Funktionen oder Daten erreichen, die für die aufrufende App gesperrt sein sollten. Betroffen sind Samsung-Geräte mit der Samsung-Account-Anwendung.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Forscher demonstrieren Exploit-Kette gegen Samsung-Apps und Bixby 05.08.2026