Betroffen sind Omada-Gateways, also Netzwerkgeräte für die Anbindung lokaler Netze. Unter bestimmten, eingeschränkten Voraussetzungen kann ein Angreifer aus der eigentlich abgeschotteten Geräteverwaltung ausbrechen und Zugriff auf eine Root-Shell des zugrunde liegenden Betriebssystems erlangen. Damit erhält er die höchste Berechtigungsstufe des Systems und kann beliebige Befehle ausführen, Konfigurationen verändern, eigene Software einbringen oder dauerhaft auf dem Gerät verbleiben. Da es sich um ein Gateway handelt, betrifft eine solche Übernahme nicht nur das Gerät selbst, sondern potenziell den gesamten darüber geführten Netzwerkverkehr und die dahinterliegenden Systeme. Die Ausnutzung ist an bestimmte Bedingungen gebunden und daher nicht in jeder Umgebung ohne Weiteres möglich.
CVE-2025-7851
8,7
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung