Die Schwachstelle betrifft Langflow und ermöglicht das Einschleusen und Ausführen von beliebigem Code aus der Ferne. Ursache ist die mangelhafte Prüfung einer vom Benutzer übergebenen Zeichenkette: Der über den Code-Parameter an den Validierungs-Endpunkt gesendete Inhalt wird ohne ausreichende Validierung als Python-Code ausgeführt. Ein Angreifer kann damit eigene Anweisungen platzieren, die das System ungeprüft ausführt. Eine Anmeldung ist dafür nicht erforderlich, sodass der Angriff allein über die Erreichbarkeit der Anwendung im Netz gelingt. Der eingeschleuste Code läuft im Kontext des Root-Benutzers, also mit den höchsten Systemrechten – der Angreifer erlangt dadurch faktisch die vollständige Kontrolle über die betroffene Installation und kann Daten auslesen, verändern oder das System als Ausgangspunkt für weitere Angriffe nutzen. Betroffen sind alle erreichbaren Installationen, insbesondere solche, deren Schnittstelle aus dem Internet zugänglich ist.
Erwähnt in
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