Die Schwachstelle betrifft das Werkzeug zum Schreiben von Dateien in der Entwicklungsumgebung Amazon Kiro IDE. Die Zugriffskontrolle dieses Werkzeugs schränkt nicht ausreichend ein, welche Dateien beschrieben werden dürfen. Dadurch können manipulierte Anweisungen – etwa untergeschobene Inhalte, welche die IDE verarbeitet – dazu führen, dass Dateien an sicherheitsrelevanten Stellen des Projektordners geschrieben oder verändert werden, insbesondere Konfigurationsdateien für automatisch ausgeführte Aufgaben. Solche Aufgaben startet die Entwicklungsumgebung selbsttätig, sobald der betroffene Ordner geöffnet wird. Auf diesem Weg kann ein entfernter Angreifer ohne vorherige Anmeldung beliebige Befehle auf dem Rechner des Entwicklers ausführen lassen. Betroffen sind Nutzer der Entwicklungsumgebung, die Projektordner öffnen, deren Inhalt zuvor durch das Dateischreib-Werkzeug beeinflusst wurde. Der Hersteller hat den Fehler in einer neueren Programmversion behoben.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Wochenrückblick: OpenAI meldet ausgebrochene KI-Agenten und nennt aktuelle Top-Schwachstellen 27.07.2026
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