Die Schwachstelle betrifft das Packprogramm 7-Zip, genauer die Verarbeitung von XZ-komprimierten Daten. Beim Auswerten der in Blöcke aufgeteilten XZ-Daten prüft das Programm die Größenangaben nicht ausreichend, sodass speziell präparierte Archivdaten einen Speicherbereich auf dem Heap überschreiben können (Heap-basierter Pufferüberlauf). Ein Angreifer kann dadurch eigenen Programmcode im Kontext des laufenden 7-Zip-Prozesses ausführen und übernimmt so dessen Rechte auf dem System. Der Angriff funktioniert aus der Ferne, setzt aber eine Mitwirkung des Opfers voraus: Der Nutzer muss eine manipulierte Seite aufrufen oder eine manipulierte Datei öffnen. Typische Angriffswege sind daher per E-Mail zugesandte oder heruntergeladene Archive, die scheinbar harmlos sind. Betroffen sind Installationen von 7-Zip, in denen XZ-Daten entpackt werden – also potenziell sehr viele Arbeitsplatzrechner sowie automatisierte Verarbeitungsketten, die Archive ungeprüft entpacken.
CVE-2026-14266
7,8
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung