Ein Windows-Treiber von Pegatron stellt privilegierte Hardware-Zugriffe über eine Geräteschnittstelle bereit, ohne den Zugriff darauf einzuschränken. Die zuständigen IOCTL-Handler – darunter die Funktionen zum Lesen und Schreiben von Index-I/O – prüfen nicht, ob der aufrufende Prozess dazu überhaupt berechtigt ist. Dadurch können Programme, die ohne besondere Rechte im Benutzerkontext laufen, beliebige Hardware-I/O-Ports direkt lesen und beschreiben. Ein Angreifer mit lokalem Zugang zum System kann auf diesem Weg Hardware-Register manipulieren, an firmwarenahen Schnittstellen eingreifen, das System zum Absturz bringen oder sich dauerhaft auf einer sehr tiefen Systemebene festsetzen – unterhalb des Betriebssystems und damit für gewöhnliche Schutzmechanismen kaum erkennbar. Solche Treiber sind ein typisches Werkzeug für Angriffe, bei denen ein legitim signierter Treiber missbraucht wird, um Kernel- und Firmware-Ebene zu erreichen.
CVE-2026-14960
9,8
CRITICAL
CVSS Basis-Score
Beschreibung