Die Schwachstelle steckt in der GPU-Komponente des Webbrowsers Google Chrome in der Android-Version. Es handelt sich um einen Use-after-Free-Fehler: Das Programm greift auf einen Speicherbereich zu, der zuvor bereits freigegeben wurde. Ein Angreifer kann diesen Zustand gezielt herbeiführen, indem er eine speziell präparierte HTML-Seite ausliefert – es genügt also, dass das Opfer eine manipulierte Webseite aufruft. Gelingt die Ausnutzung, kann der Angreifer aus der Sandbox des Browsers ausbrechen. Die Sandbox ist die Schutzschicht, die Webinhalte vom restlichen System abschottet; wird sie umgangen, entfällt die zentrale Barriere zwischen nicht vertrauenswürdigem Webcode und dem Mobilgerät. Der Angriff erfolgt aus der Ferne über normale Webinhalte und erfordert keine besonderen Rechte, sondern lediglich den Besuch einer entsprechenden Seite. Betroffen sind Nutzerinnen und Nutzer von Chrome unter Android.
CVE-2026-15900
9,6
CRITICAL
CVSS Basis-Score
Beschreibung