Die Schwachstelle liegt in der Input-Komponente von Google Chrome und beruht auf einem Speicherfehler vom Typ “Use after free”: Das Programm greift auf Speicher zu, der bereits freigegeben wurde. Ein Angreifer, der zuvor bereits den Renderer-Prozess des Browsers unter seine Kontrolle gebracht hat, kann diesen Fehler über eine speziell aufgebaute HTML-Seite auslösen. Damit lässt sich möglicherweise die Sandbox verlassen – also jene Schutzschicht, die Webinhalte vom übrigen System abschottet. Ein erfolgreicher Ausbruch bedeutet, dass Code aus dem Browser heraus mit weitergehenden Rechten auf dem Rechner wirken kann, statt auf den isolierten Bereich beschränkt zu bleiben. Der Angriff erfolgt aus der Ferne über manipulierte Webinhalte und setzt als Zwischenschritt eine bereits kompromittierte Renderer-Instanz voraus, weshalb er typischerweise mit einer weiteren Lücke kombiniert wird. Betroffen sind Nutzer des Browsers auf allen Plattformen.
CVE-2026-16804
8,3
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung