VeloCloud Orchestrator
Betroffen ist die selbst betriebene Variante des Arista VeloCloud Orchestrator, der zentralen Verwaltungsinstanz für SD-WAN-Netzwerke. Eine interne Funktionalität, die ausschließlich für die lokale Verwendung gedacht war und gar nicht über das Netz erreichbar sein sollte, lässt sich aus der Ferne ansprechen. Über sie kann ein Angreifer Betriebssystembefehle einschleusen und so auf privilegierte interne Funktionen zugreifen sowie das Hostsystem des Orchestrators beeinflussen. Eine erfolgreiche Ausnutzung gefährdet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Orchestrators selbst und aller von ihm verwalteten Daten – und damit potenziell die Steuerung des gesamten darüber administrierten Netzwerks. Die vom Hersteller gehosteten und die dedizierten Ausführungen des Orchestrators wurden bereits im Vorfeld abgesichert, sodass sich das Problem auf die vor Ort selbst betriebenen Installationen konzentriert. Die Schwachstelle wurde von externer Seite entdeckt und wird nach Herstellerangaben aktiv für Angriffe ausgenutzt.
Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, sollte der Einsatz des Produkts eingestellt werden. Bewerten Sie zudem die Erreichbarkeit betroffener Systeme aus dem Internet.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Aktive Angriffe auf Arista VeloCloud Orchestrator: CISA listet mehrere bereits ausgenutzte Schwachstellen 28.07.2026
- Artikel Arista patcht kritische Zero-Day-Lücke in VeloCloud Orchestrator On-Prem 28.07.2026
- Artikel Arista schließt aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke in VeloCloud Orchestrator 28.07.2026