Die Schwachstelle liegt in Ivanti Endpoint Manager Mobile, einer Lösung zur Verwaltung mobiler Endgeräte im Unternehmen. Ursache ist eine fehlende Berechtigungsprüfung: Das System kontrolliert bei bestimmten Funktionen nicht ausreichend, ob der aufrufende Nutzer dafür überhaupt berechtigt ist. Ein Angreifer, der bereits über gültige Zugangsdaten verfügt und sich aus der Ferne anmelden kann, kann diese Lücke ausnutzen, um seine eigenen Rechte auszuweiten und Administratorrechte zu erlangen. Damit erhält er die volle Kontrolle über die Verwaltungsplattform. Das wiegt schwer, weil über eine solche Plattform sämtliche angebundenen Mobilgeräte konfiguriert, mit Richtlinien versehen und mit Software bestückt werden – ein Angreifer mit Administratorrechten kann somit indirekt auch auf die verwalteten Endgeräte und die dort verarbeiteten Unternehmensdaten einwirken. Voraussetzung für den Angriff ist lediglich ein regulärer Benutzerzugang, was die Hürde vergleichsweise niedrig hält.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Ivanti schließt kritische Lücken in Neurons for ITSM, Sentry und EPMM 09.09.2026