Die Schwachstelle betrifft die GraphQL-Schnittstelle von GitLab CE/EE, genauer die Verarbeitung sogenannter Multiplex-Abfragen, bei denen mehrere Anfragen gebündelt übermittelt werden. Die eingehenden Anfragen wurden dabei nicht ausreichend geprüft: Unter bestimmten Voraussetzungen ließen sich über einfache GET-Anfragen auch Mutationen auslösen – also Operationen, die Daten verändern und nicht nur lesen. Da GET-Anfragen normalerweise als rein lesend gelten und entsprechend weniger streng abgesichert werden, konnte diese Lücke von einem nicht angemeldeten Nutzer ausgenutzt werden, um schreibende Aktionen ohne gültige Authentifizierung anzustoßen. Betroffen sind sowohl die Community- als auch die Enterprise-Ausgabe der Entwicklungsplattform. Der Hersteller hat die fehlerhafte Anfragevalidierung korrigiert.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Kritische GitLab-Lücke erlaubt Angriffe ohne Anmeldung über GraphQL 18.08.2026
- Artikel GitLab schließt kritische Code-Injection-Lücke in CE und EE 18.08.2026
- Artikel GitLab schließt kritische GraphQL-Lücke in selbstverwalteten CE- und EE-Installationen 17.08.2026