Betroffen sind Cisco ISE und Cisco ISE-PIC, die zur Zugangskontrolle und Authentifizierung von Geräten im Netzwerk eingesetzt werden. Die Verwaltungsschnittstelle prüft Eingaben von Benutzern nicht ausreichend. Ein Angreifer, der über gültige administrative Zugangsdaten verfügt und das Gerät über das Netzwerk erreicht, kann eine speziell präparierte HTTP-Anfrage senden und dadurch eigene Befehle auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem ausführen. Zunächst erhält er dabei Zugriff auf Benutzerebene, kann seine Rechte anschließend jedoch bis auf Root-Ebene ausweiten und damit die vollständige Kontrolle über das System übernehmen. Wird die Lücke in einer Installation mit nur einem einzigen Knoten ausgenutzt, kann dieser ausfallen. In diesem Fall können Endgeräte, die sich noch nicht angemeldet haben, keinen Netzwerkzugang mehr erhalten, bis der Knoten wiederhergestellt ist – der Angriff wirkt dann zugleich als Dienstblockade.
Erwähnt in
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