Betroffen ist der Installationsvorgang für Apps in Splunk Enterprise und der Splunk Cloud Platform. Bei der Verarbeitung eines App-Pakets wird der Zielpfad nicht ausreichend geprüft und auf das vorgesehene App-Verzeichnis eingeschränkt. Dadurch lässt sich der Pfad mit Hilfe eines sogenannten Path Traversal manipulieren: Dateien einer an sich regulären App-Installation landen außerhalb des dafür bestimmten Verzeichnisses, nämlich im zentralen Konfigurationsbereich der Splunk-Installation und dessen Unterverzeichnissen. Voraussetzung ist ein Konto mit einer Rolle, die die Berechtigungen zum Bearbeiten lokaler Apps und zum Installieren von Apps umfasst – der Angriff setzt also einen angemeldeten Benutzer mit erhöhten Rechten voraus. Da an dieser Stelle Konfigurationsdateien der Plattform abgelegt sind, kann das Überschreiben oder Hinzufügen von Dateien das Verhalten der Installation verändern und die Integrität des Systems beeinträchtigen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Wochenrückblick: Kritische Lücken in WordPress, SharePoint und SonicWall im Fokus 20.07.2026
- Artikel Splunk und Zoom schließen mehrere teils kritische Sicherheitslücken 16.07.2026