Die Schwachstelle liegt in M365 Copilot und beruht auf einer unzureichenden Bereinigung von Sonderzeichen, die in einem Befehl verarbeitet werden. Dadurch lassen sich Steuerzeichen so einschleusen, dass sie nicht als harmloser Inhalt, sondern als Teil eines auszuführenden Befehls interpretiert werden – eine klassische Befehlsinjektion. Ein Angreifer kann diesen Fehler über das Netzwerk ausnutzen, ohne dafür eine Berechtigung zu benötigen. Als Folge gelangt er an Informationen, die eigentlich nicht für ihn bestimmt sind: Die Lücke führt zur unbefugten Offenlegung von Daten. Betroffen sind Umgebungen, in denen der KI-Assistent in die Microsoft-365-Arbeitsumgebung eingebunden ist und dort auf Inhalte zugreift; genau dieser Zugriff macht einen erfolgreichen Angriff besonders folgenreich, weil der Assistent Informationen aus dem Arbeitskontext der Nutzer verarbeitet.
CVE-2026-24299
5,3
MEDIUM
CVSS Basis-Score
Beschreibung