FUXA ist eine webbasierte Software zur Prozessvisualisierung, die als SCADA-, HMI- und Dashboard-Lösung zur Überwachung und Steuerung industrieller Anlagen eingesetzt wird. In der Anwendung besteht eine Schwachstelle in der Zugriffskontrolle: Eine Funktion zur Verwaltung von Zeitplänen (Scheduler) prüft nicht ausreichend, ob der Aufrufer dazu überhaupt berechtigt ist. Dadurch kann ein Angreifer aus der Ferne und ohne jede Anmeldung beliebige Scheduler anlegen und bestehende verändern. Da über solche Zeitpläne Aktionen automatisiert ausgelöst werden, erhält der Angreifer damit einen Hebel, um in die angebundene industrielle Umgebung hineinzuwirken und weitergehende Folgeaktionen anzustoßen. Betroffen sind Installationen, deren Weboberfläche über das Netzwerk erreichbar ist – in industriellen Umgebungen kann dies unmittelbare Auswirkungen auf Steuerungs- und Produktionsprozesse haben. Der Hersteller hat den Fehler in einer neueren Programmversion behoben.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Angreifer missbrauchen MLflow-SSRF und scannen auch nach FUXA-Lücke 18.08.2026