Samstag · 20.06.2026 Ausgabe 2921 RSS
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CVE-2026-26322

7,6 HIGH CVSS Basis-Score
Beschreibung

Die Schwachstelle steckt im Gateway-Werkzeug des persönlichen KI-Assistenten OpenClaw. Bestimmte Werkzeugaufrufe erlaubten es, eine vom Werkzeug gelieferte Gateway-Adresse zu übergeben, ohne dass diese ausreichend geprüft oder auf erlaubte Ziele eingeschränkt wurde. Dadurch ließ sich der OpenClaw-Host dazu bringen, ausgehende WebSocket-Verbindungen zu frei gewählten Zielen aufzubauen – etwa zu lokalen Diensten, Adressen im internen Netz oder den Metadaten-Endpunkten von Cloud-Umgebungen. Voraussetzung ist die Möglichkeit, solche Werkzeugaufrufe mit überschriebener Adresse auszulösen; in üblichen Installationen ist das auf angemeldete Betreiber, vertrauenswürdige Automatisierung oder Umgebungen beschränkt, in denen Werkzeugaufrufe auch Nicht-Betreibern offenstehen. Wer die Ergebnisse beobachten kann, kann den Host so für eingeschränktes Abtasten der Netzwerk-Erreichbarkeit missbrauchen: Antwortet ein Ziel als WebSocket-Endpunkt und ist erreichbar, ist eine weitergehende Interaktion denkbar. Es handelt sich also um eine serverseitige Anfragefälschung, mit der interne, von außen sonst nicht erreichbare Dienste angesprochen werden können.

Erwähnt in

Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln