Sonntag · 13.09.2026 Ausgabe 5209 RSS
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CVE-2026-33825 In Ransomware-Kampagnen genutzt

Defender

Hersteller: Microsoft
7,8 HIGH CVSS Basis-Score
Beschreibung

Die Schwachstelle liegt in der Zugriffskontrolle von Microsoft Defender: Die Rechteprüfung ist nicht fein genug abgestuft, sodass Zugriffe erlaubt werden, die eigentlich unterbunden sein müssten. Ausnutzen kann das ein Angreifer, der bereits über einen gültigen, regulären Zugang zum betroffenen System verfügt – ein Fernangriff ohne vorherigen Zugriff ist nicht möglich. Der Angriff erfolgt lokal auf dem System und erlaubt es, die eigenen Berechtigungen auszuweiten. Damit erhält der Angreifer Rechte, die ihm nicht zustehen, und kann Aktionen ausführen, die einem privilegierten Konto vorbehalten sind. Da Defender als Schutzsoftware selbst mit weitreichenden Systemrechten arbeitet, ist eine solche Rechteausweitung besonders folgenreich: Aus einem gewöhnlichen Benutzerkonto kann so ein weitgehend privilegierter Zugriff auf das System werden, was etwa das Abschalten von Schutzfunktionen oder weitere Angriffsschritte ermöglicht.

Empfohlene Maßnahmen

Setzen Sie die Gegenmaßnahmen nach den Anweisungen des Herstellers um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, sollte der Einsatz des Produkts eingestellt werden.

Erwähnt in

Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln