Montag · 15.06.2026 Ausgabe 2736 RSS
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CVE-2026-33825

Defender

Hersteller: Microsoft
7,8 HIGH CVSS Basis-Score
Beschreibung

Die Schwachstelle steckt in Microsoft Defender und beruht auf einer zu grob gefassten Zugriffssteuerung: Die Rechte sind nicht fein genug abgestuft, sodass eine Trennung zwischen normalen und privilegierten Aktionen nicht zuverlässig durchgesetzt wird. Ausnutzen lässt sich der Fehler lokal und durch einen bereits authentifizierten Angreifer – also durch jemanden, der schon über einen gültigen Zugang zum System verfügt, etwa ein eingeschränktes Benutzerkonto. Über die Lücke kann dieser Angreifer seine Berechtigungen ausweiten und sich höhere Systemrechte verschaffen, als ihm eigentlich zustehen. Damit verschiebt sich ein zunächst begrenzter Zugriff hin zu weitreichender Kontrolle über das betroffene System. Besonders heikel ist, dass ausgerechnet eine Sicherheitskomponente betroffen ist, die eigentlich schützen soll: Gelingt die Rechteausweitung, kann ein Angreifer tiefer im System Fuß fassen und weitergehende Aktionen durchführen.

Empfohlene Maßnahmen

Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, sollte der Einsatz des betroffenen Produkts eingestellt werden.

Erwähnt in

Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln