Die Schwachstelle betrifft node-forge, eine in JavaScript geschriebene Implementierung von TLS und kryptografischen Funktionen. Betroffen ist die Prüfung von Ed25519-Signaturen: Die Bibliothek akzeptiert auch sogenannte nicht-kanonische Signaturen, bei denen der Skalarwert S nicht wie in der Spezifikation vorgeschrieben modulo der Gruppenordnung reduziert wurde. Dadurch gilt neben einer gültigen Signatur auch eine daraus abgeleitete Variante als korrekt, während spezifikationstreue Implementierungen wie die OpenSSL-basierte Prüfung von Node.js diese ablehnen. Angreifer können so zu einer bereits bekannten Signatur eine abweichende, aber ebenfalls akzeptierte Byte-Folge erzeugen. Gefährlich ist das überall dort, wo Anwendungen darauf vertrauen, dass eine Signatur eindeutig ist – etwa bei der Erkennung doppelter Nachrichten anhand der Signaturbytes, bei Replay-Schutzmechanismen oder bei Kanonisierungsprüfungen signierter Objekte. Solche Kontrollen lassen sich umgehen, was in der Praxis zum Aushebeln von Authentifizierungs- und Autorisierungslogik führen kann.
CVE-2026-33895
7,5
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung