Die Schwachstelle liegt in der Navigations-Komponente des Webbrowsers Google Chrome, die das Laden und Wechseln von Seiten steuert. Dort werden übergebene Daten nicht ausreichend geprüft. Ein Angreifer kann eine speziell präparierte HTML-Seite erstellen und einem Nutzer unterschieben – etwa durch einen Link oder eingebettete Inhalte auf einer Webseite. Ruft das Opfer diese Seite auf, kann der Angreifer aus der Sandbox des Browsers ausbrechen. Die Sandbox ist die Schutzschicht, die Webinhalte vom übrigen System abschottet; wird sie umgangen, verliert der Browser seine wichtigste Barriere, und Angriffscode kann auf Bereiche des Betriebssystems zugreifen, die ihm normalerweise verwehrt bleiben. Der Angriff erfolgt aus der Ferne und erfordert lediglich, dass der Nutzer die manipulierte Seite öffnet. Betroffen sind Chrome-Installationen vor der vom Hersteller korrigierten Fassung.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Google behebt in drei Chrome-Versionen 1.442 Sicherheitslücken 31.07.2026
- Artikel Google meldet KI-getriebenen Anstieg bei Chrome-Patches und schließt 13 Jahre alte Lücke 31.07.2026