Es handelt sich um eine fehlerhafte Zugriffskontrolle im Betriebssystem macOS von Apple. Bestimmte Ressourcen waren nicht ausreichend gegen unbefugten Zugriff abgeschirmt, sodass eine auf dem System installierte oder vom Nutzer gestartete App Schutzmechanismen umgehen und auf sensible Nutzerdaten zugreifen konnte – also auf Informationen, die eigentlich nur berechtigten Prozessen oder dem Nutzer selbst zugänglich sein sollten. Der Angriff setzt voraus, dass eine entsprechend präparierte Anwendung lokal ausgeführt wird; eine ausgeweitete Rechteanhebung ist dafür nicht erforderlich. Behoben wurde das Problem durch strengere Zugriffsbeschränkungen, die den unerlaubten Zugriff nun verhindern. Betroffen sind Mac-Systeme mit den entsprechenden, noch nicht aktualisierten macOS-Versionen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Apple-Lücke in macOS-Bildschirmfreigabe wird für Monero-Mining missbraucht 17.08.2026