Die Schwachstelle betrifft die Anwendung Bridge und besteht in einem Schreibzugriff außerhalb der vorgesehenen Speichergrenzen (Out-of-bounds Write). Bei der Verarbeitung einer präparierten Datei schreibt das Programm Daten in Speicherbereiche, die dafür nicht vorgesehen sind. Ein Angreifer kann dies gezielt ausnutzen, um eigenen Programmcode auszuführen – und zwar mit den Rechten des angemeldeten Benutzers, der die Datei geöffnet hat. Damit stehen dem Angreifer alle Zugriffe offen, die dieses Benutzerkonto besitzt, etwa auf persönliche Dateien oder weitere Programme. Der Angriff funktioniert nicht von allein: Das Opfer muss eine manipulierte Datei öffnen. Typischerweise erfolgt die Verbreitung solcher Dateien daher über E-Mail-Anhänge, Downloads oder gemeinsam genutzte Ablagen, bei denen Nutzer der Herkunft der Datei vertrauen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Adobe schließt kritische Lücken in Campaign Classic und Bridge 01.08.2026