Die Schwachstelle liegt in einem Upload-Endpunkt der Programmierschnittstelle, der Dateien per Multipart-Formulardaten entgegennimmt. Der übermittelte Dateiname wird dabei nicht ausreichend geprüft und bereinigt. Ein Angreifer kann deshalb Pfadwechsel-Sequenzen in den Dateinamen einbauen, also Zeichenfolgen, mit denen sich aus dem vorgesehenen Upload-Verzeichnis heraus in übergeordnete Verzeichnisse navigieren lässt. Dadurch lassen sich Dateien an nahezu beliebigen Stellen im Dateisystem des Servers ablegen. In der Praxis bedeutet das, dass bestehende Dateien überschrieben oder eigene Dateien an sicherheitsrelevanten Orten platziert werden können – etwa in Verzeichnissen, aus denen das System Konfigurationen oder ausführbare Inhalte lädt. Daraus kann sich eine weitergehende Kompromittierung des betroffenen Systems bis hin zur Ausführung eigenen Codes ergeben.
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