Die Schwachstelle betrifft die Laufwerksverschlüsselung BitLocker in Windows. Es handelt sich um das Versagen eines Schutzmechanismus: Eine Sicherheitsfunktion, die eigentlich den Zugriff verwehren soll, lässt sich umgehen. Voraussetzung ist ein physischer Angriff – der Angreifer muss also unmittelbaren Zugriff auf das Gerät selbst haben, etwa bei einem verlorenen, gestohlenen oder unbeaufsichtigten Rechner. Gelingt der Angriff, kann eine nicht autorisierte Person die betroffene Schutzfunktion aushebeln, ohne dafür berechtigt zu sein. Da BitLocker dazu dient, die auf dem Datenträger gespeicherten Inhalte vor unbefugtem Zugriff zu schützen, untergräbt das Umgehen dieses Schutzes genau die Absicherung, auf die sich Anwender bei Verlust oder Diebstahl der Hardware verlassen. Besonders relevant ist dies für mobile Geräte wie Notebooks, die leicht in fremde Hände geraten können.
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