Die Schwachstelle betrifft die Laufwerksverschlüsselung BitLocker in Windows. Ein Schutzmechanismus greift dort nicht zuverlässig, sodass sich eine Sicherheitsfunktion umgehen lässt. Voraussetzung ist ein physischer Angriff: Der Angreifer muss unmittelbaren Zugriff auf das Gerät haben, etwa auf einen verlorenen, gestohlenen oder unbeaufsichtigt zurückgelassenen Rechner. Gelingt der Angriff, wird der Schutz umgangen, den die Verschlüsselung eigentlich gerade in diesem Szenario bieten soll – nämlich zu verhindern, dass Daten von einem abgeschalteten oder gesperrten Gerät ausgelesen werden können. Betroffen sind damit vor allem mobile Geräte wie Notebooks, bei denen BitLocker als zentrale Schutzmaßnahme gegen unbefugten Datenzugriff eingesetzt wird. Eine Anmeldung am System oder eine Mitwirkung des rechtmäßigen Benutzers ist für die Ausnutzung nicht erforderlich.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Microsoft veröffentlicht im Juli Sicherheitsupdates für 622 Schwachstellen 15.07.2026
- Artikel Microsofts Patch Tuesday im Juli behebt 622 Schwachstellen 15.07.2026
- Artikel Microsoft schließt 622 Schwachstellen – zwei Zero-Days werden bereits angegriffen 14.07.2026
- Artikel Microsoft schließt zum Patch Tuesday 570 Schwachstellen, darunter drei Zero-Days 14.07.2026
- Artikel Microsoft schließt 622 Schwachstellen, darunter zwei bereits ausgenutzte Zero-Days 14.07.2026
- Artikel Microsoft schließt 570 Sicherheitslücken, darunter drei bereits ausgenutzte Zero-Days 14.07.2026