Security Gateway
Betroffen ist das Check Point Security Gateway, konkret die Funktionen für Remote Access und Mobile Access. In der Zertifikatsprüfung des veralteten IKEv1-Schlüsselaustauschs steckt ein Logikfehler: Der Ablauf der Authentifizierung ist so gestaltet, dass er umgangen werden kann. Ein Angreifer aus der Ferne benötigt dafür keine gültige Anmeldung – insbesondere kein korrektes Benutzerpasswort. Er kann sich stattdessen als legitimer Nutzer ausgeben und eine VPN-Verbindung für den Fernzugriff aufbauen. Damit erhält er Zugang zum internen Netz, das das Gateway eigentlich schützen soll, und kann von dort aus auf interne Systeme und Daten zugreifen. Da Remote-Access-VPN-Zugänge naturgemäß aus dem Internet erreichbar sein müssen, ist die betroffene Komponente direkt exponiert. Besonders gefährdet sind Umgebungen, in denen der überholte IKEv1-Schlüsselaustausch noch aktiv genutzt wird.
Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, sollte der Einsatz des betroffenen Produkts eingestellt werden.
Erwähnt in
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