Es handelt sich um einen Lesezugriff außerhalb der vorgesehenen Speichergrenzen in Microsoft Office. Beim Verarbeiten entsprechend präparierter Daten liest die Anwendung Speicherbereiche aus, die eigentlich nicht für sie bestimmt sind. Ein Angreifer ohne entsprechende Berechtigung kann dadurch lokal an Informationen gelangen, die ihm sonst verborgen blieben – etwa Inhalte aus dem Arbeitsspeicher des Programms. Solche offengelegten Speicherinhalte können sensible Daten enthalten oder Angreifern helfen, Schutzmechanismen des Systems zu umgehen und weitere Angriffe vorzubereiten. Der Angriff erfolgt lokal, setzt also voraus, dass der Angreifer Code auf dem betroffenen System ausführen oder einen Benutzer zum Öffnen einer manipulierten Datei bewegen kann. Betroffen sind Anwender der Office-Programme.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Wochenrückblick: Schlag gegen NetNut und lange Liste neuer Schwachstellen 06.07.2026