Es handelt sich um einen Use-after-free-Fehler in Microsoft Edge in der Chromium-basierten Variante. Dabei greift der Browser auf einen Speicherbereich zu, der zuvor bereits freigegeben wurde. Ein Angreifer kann diesen Zustand gezielt herbeiführen und den freigewordenen Speicher mit eigenen Daten belegen, sodass der Browser mit manipulierten Inhalten weiterarbeitet. Auf diesem Weg lässt sich beliebiger Programmcode ausführen. Der Angriff erfolgt über das Netzwerk und setzt keine Berechtigung im System voraus – typischerweise genügt es, dass der Nutzer eine präparierte Webseite aufruft. Gelingt die Ausnutzung, läuft der eingeschleuste Code im Kontext des Browsers und kann als Ausgangspunkt für weitere Angriffe auf das betroffene System dienen. Betroffen sind Anwenderinnen und Anwender, die den Browser für den alltäglichen Zugriff auf Webinhalte einsetzen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Wochenrückblick: ShareFile-Warnung und lange Liste neuer Schwachstellen 13.07.2026