Pixel
Die Schwachstelle steckt im Mobilfunk-Modem von Google-Pixel-Geräten. Ein Logikfehler im Code führt dazu, dass Berechtigungsprüfungen umgangen werden können – das System gewährt also Zugriffe, die es eigentlich verweigern müsste. Ausgenutzt werden kann der Fehler aus der Nähe über die Funkschnittstelle, etwa durch einen Angreifer in Reichweite oder über eine manipulierte Mobilfunkumgebung. Dabei sind weder besondere Vorrechte auf dem Gerät noch eine Mitwirkung der Nutzerin oder des Nutzers erforderlich: Es genügt, dass das Gerät kommuniziert. Im Ergebnis kann der Angreifer seine Rechte ausweiten und Funktionen oder Daten erreichen, die ihm nicht zustehen. Da das Modem sehr tief im System sitzt und unabhängig vom Betriebssystem arbeitet, sind derartige Fehler besonders folgenreich und für Anwender nicht erkennbar.
Setzen Sie die vom Hersteller bereitgestellten Aktualisierungen und Gegenmaßnahmen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen zur Verfügung, ist die weitere Nutzung des betroffenen Produkts einzustellen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Google schließt ausgenutzte Modem-Lücke in Pixel-Geräten 16.09.2026
- Artikel Google schließt aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke in Pixel-Geräten 16.09.2026
- Artikel Google schließt aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke im Pixel-Modem 16.09.2026