Die Schwachstelle steckt in Monsta FTP, einem web-basierten Dateiverwaltungs-/FTP-Client, und ermöglicht Server-Side Request Forgery (SSRF). Ursache ist eine unvollständige Prüfung in der Funktion zur Erkennung gesperrter IP-Adressen: Sie erkennt IPv4-Adressen nicht, wenn diese in IPv4-gemappten IPv6-Adressen eingebettet sind. Damit lässt sich die Sperrliste für interne Adressbereiche umgehen. Ein Angreifer ohne Anmeldung kann sich über einen öffentlich erreichbaren Endpunkt zunächst ein CSRF-Token beschaffen und anschließend die Aktion zum Abrufen entfernter Dateien mit einer manipulierten Quell-URL aufrufen. Der Server sendet daraufhin HTTP-Anfragen an interne, von außen normalerweise nicht erreichbare Dienste und schreibt die Antworten an ein vom Angreifer kontrolliertes FTP-Ziel. So lassen sich unter anderem Metadaten-Dienste von Cloud-Instanzen abfragen und darüber hinterlegte Zugangsdaten abgreifen, was weitere Angriffe auf die Cloud-Umgebung ermöglicht.
CVE-2026-60105
7,7
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung