Die Schwachstelle liegt in der DNS-Komponente von Windows. Bei der Verarbeitung von Netzwerkdaten kommt es zu einem Pufferüberlauf auf dem Stack: Es werden mehr Daten in einen fest bemessenen Speicherbereich geschrieben, als dieser aufnehmen kann, sodass benachbarte Speicherinhalte überschrieben werden. Ein Angreifer kann diesen Effekt gezielt herbeiführen, um den Programmablauf zu manipulieren und eigenen Code auszuführen. Der Angriff erfolgt über das Netzwerk und ohne vorherige Authentifizierung, also ohne gültige Zugangsdaten auf dem betroffenen System. Da die DNS-Namensauflösung eine zentrale Infrastrukturfunktion ist und entsprechende Dienste häufig aus dem Netz erreichbar sind, ist die Komponente ein exponierter Angriffspunkt; eine erfolgreiche Ausnutzung kann zur Kontrolle über das betroffene System führen.
CVE-2026-62878
9,8
CRITICAL
CVSS Basis-Score
Beschreibung