Die Schwachstelle betrifft das Dateisystem XFS im Linux-Kernel, konkret die Funktionen, die beim Reflink-/Copy-on-Write-Verfahren Lücken oder verzögert zugewiesene Bereiche füllen. Diese Hilfsroutinen geben die Sperre für den Inode kurzzeitig frei, um eine Transaktion zu erhalten. Nach dem erneuten Sperren sind die vorher ermittelten Zuordnungsinformationen (Mappings) für den Datenbereich und den Copy-on-Write-Bereich jedoch möglicherweise veraltet. Das Copy-on-Write-Mapping wird zwar neu bestimmt, das Mapping des Datenbereichs hingegen nicht. In der Folge wird die Referenzzähler-Struktur des Dateisystems zu den falschen physischen Blöcken befragt und liefert eine falsche Auskunft darüber, ob Blöcke gemeinsam genutzt werden. Ein direkter Schreibzugriff kann dann auf Grundlage veralteter Zuordnungsdaten ausgeführt werden, was zu inkonsistenten Daten auf dem Dateisystem führen kann. Die Korrektur besteht darin, das Mapping des Datenbereichs neu zu ermitteln, wenn sich der zugehörige Sequenzzähler während der Sperrfreigabe verändert hat.
CVE-2026-64600
7,8
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung