Die Schwachstelle steckt im quirc-Videofilter von FFmpeg, einer weit verbreiteten Software-Sammlung zur Verarbeitung von Video-, Audio- und Untertiteldaten. Der Filter dient dem Erkennen von QR-Codes in Bildinhalten und legt dafür einen Graustufen-Bildpuffer an, dessen Größe anhand der Abmessungen der ersten verarbeiteten Darstellung bestimmt wird. Übergibt ein Angreifer eine speziell präparierte Untertiteldatei im PGS/SUP-Format, in der eine nachfolgende Darstellung größere Bildabmessungen aufweist als die erste, so werden beim Kopieren der Bilddaten mehr Daten geschrieben, als der ursprünglich reservierte Speicherbereich aufnehmen kann. Dieser Schreibzugriff außerhalb der Puffergrenzen beschädigt den Heap-Speicher des Prozesses. Die unmittelbare Folge ist ein Absturz der Anwendung; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den beschädigten Speicher so zu manipulieren, dass eigener Programmcode zur Ausführung kommt. Gefährdet sind insbesondere automatisierte Verarbeitungsketten, die von außen eingelieferte Mediendateien mit diesem Filter analysieren.
CVE-2026-66041
7,7
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung