Die Schwachstelle liegt in Microsoft Office SharePoint und beruht auf einer fehlenden Berechtigungsprüfung: Der Server prüft an einer Stelle nicht ausreichend, ob der Aufrufer die angeforderte Aktion überhaupt ausführen darf. Ein Angreifer, der bereits über einen gültigen Zugang zum System verfügt, kann diese Lücke über das Netzwerk ausnutzen und eigenen Code auf dem betroffenen SharePoint-Server ausführen. Damit lassen sich Funktionen und Daten erreichen, die dem Angreifer eigentlich verwehrt bleiben müssten – bis hin zur weitreichenden Kontrolle über die Serverumgebung. Da SharePoint typischerweise als zentrale Plattform für Dokumente und Zusammenarbeit dient und viele Nutzerkonten besitzt, genügt bereits ein einfaches, legitimes Konto als Ausgangspunkt, um von dort aus tiefer in die Umgebung vorzudringen.
CVE-2026-69465
8,8
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung