Die Schwachstelle liegt in der Windows Shell, also jener Komponente, die die Bedienoberfläche und die Verarbeitung von Objekten wie Verknüpfungen und Ordnerelementen bereitstellt. Dort kommt es zu einem Pufferüberlauf im Heap-Speicher: Beim Verarbeiten manipulierter Daten werden mehr Informationen in einen Speicherbereich geschrieben, als dieser aufnehmen kann, wodurch angrenzende Speicherstrukturen überschrieben werden. Ein Angreifer kann diesen Fehler über das Netzwerk auslösen und dadurch eigenen Programmcode auf dem betroffenen System zur Ausführung bringen, ohne dazu berechtigt zu sein. Da die Windows Shell eine zentrale Systemkomponente ist, kann eine erfolgreiche Ausnutzung weitreichende Kontrolle über das betroffene System ermöglichen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Rekord-Patchday: Microsoft schließt 974 Schwachstellen, zwei werden bereits ausgenutzt 08.09.2026
- Artikel Microsoft schließt fast 1.000 Sicherheitslücken an einem Patchday 08.09.2026