Es handelt sich um eine Cross-Site-Scripting-Schwachstelle in Microsoft Office SharePoint. Eingaben werden beim Erzeugen von Webseiten nicht ausreichend bereinigt, sodass ein Angreifer eigenen Skriptcode in die ausgelieferten Seiten einschleusen kann. Dieser Code wird anschließend im Browser anderer Nutzer im Kontext der SharePoint-Anwendung ausgeführt. Der Angriff erfolgt über das Netzwerk und setzt keine vorherige Berechtigung voraus. Ausnutzen lässt sich die Lücke insbesondere für Spoofing: Inhalte oder Herkunft einer Seite können so manipuliert werden, dass Nutzer getäuscht werden und beispielsweise Aktionen ausführen oder Angaben preisgeben, die sie einer vertrauenswürdigen Seite zuordnen. Betroffen sind Umgebungen, in denen SharePoint als zentrale Plattform für Zusammenarbeit und Dokumentenaustausch dient und entsprechend viele Nutzer auf die manipulierten Inhalte zugreifen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Microsoft schließt im August 421 Schwachstellen, darunter zwei Zero-Days 11.08.2026