Server
In TrueConf Server, einer Server-Software für Videokonferenzen, besteht eine Schwachstelle vom Typ Code-Injection. Angreifbar ist ein über das Netzwerk erreichbarer Dienst, der auf einem bestimmten TCP-Port lauscht. Ein Angreifer benötigt weder gültige Zugangsdaten noch eine Anmeldung: Es genügt, den entsprechenden Netzwerkport zu erreichen. Über ein speziell präpariertes Skript kann er aus der vorgesehenen isolierten Ausführungsumgebung ausbrechen – also aus der Sandbox, die eingeschleuste Skripte eigentlich vom übrigen System abschirmen soll – und anschließend beliebigen Code direkt auf dem zugrunde liegenden Hostsystem ausführen. Damit ist nicht nur die Konferenzsoftware selbst betroffen, sondern der gesamte Server, auf dem sie läuft; ein Angreifer kann dort Programme starten, Daten auslesen oder verändern und sich weiter im Netzwerk ausbreiten. Betroffen sind mehrere Versionsreihen der Server-Software.
Setzen Sie die vom Hersteller beschriebenen Gegenmaßnahmen um. Stehen keine Gegenmaßnahmen bereit, sollte der Einsatz des Produkts eingestellt werden. Bewerten Sie zudem die Erreichbarkeit betroffener Systeme aus dem Internet.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Bisher keine Artikel.