Betroffen ist ein Hintergrunddienst (Daemon) des Netzwerkbetriebssystems AOS-CX, der fehlerhaft aufgebaute Eingaben nicht korrekt verarbeitet. Ein Angreifer kann den Fehler aus der Ferne auslösen, indem er speziell präparierte Netzwerkpakete an den verwundbaren Dienst schickt. Eine vorherige Anmeldung oder gültige Zugangsdaten sind dafür nicht erforderlich, ebenso wenig eine Interaktion durch Benutzer oder Administratoren. Gelingt der Angriff, kann fremder Programmcode auf dem Gerät ausgeführt werden – und zwar mit erhöhten Rechten, was einer weitreichenden Kontrolle über das betroffene System gleichkommt. Da es sich um Netzwerkinfrastruktur handelt, betrifft eine erfolgreiche Übernahme nicht nur das einzelne Gerät, sondern potenziell auch den darüber laufenden Datenverkehr. Besonders exponiert sind Geräte, bei denen der verwundbare Dienst aus nicht vertrauenswürdigen Netzen erreichbar ist.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Weekly Recap: N-able patcht kritische N-central-Lücken – Huntress sieht Hinweise auf Ausnutzung 07.09.2026
- Artikel HPE schließt kritische RCE-Lücken in ArubaOS-CX 04.09.2026
- Artikel HPE schließt kritische Codeausführungslücke in ArubaOS-CX 03.09.2026