Die Schwachstelle liegt im Authentifizierungsmodul, das fehlerhaft aufgebaute oder abgeschnittene Eingaben nicht korrekt verarbeitet. Ein angemeldeter Angreifer kann sie aus der Ferne ausnutzen, indem er speziell präparierte Daten über einen übernommenen oder bösartigen Authentifizierungsserver einspeist. Das Modul verarbeitet diese unvollständigen Antworten ohne ausreichende Prüfung, wodurch es zu Fehlzuständen kommt. Als Folge kann der Dienst ausfallen und das System nicht mehr erreichbar sein (Denial of Service); darüber hinaus ist auch das Einschleusen und Ausführen von fremdem Programmcode mit erhöhten Rechten möglich. Besonders kritisch ist dabei, dass die Vertrauensbeziehung zum Authentifizierungsserver zum Angriffsweg wird: Wer diesen Server kontrolliert oder sich als solcher ausgibt, kann die Geräte angreifen, die sich bei ihm anmelden. Angreifer können so die Kontrolle über betroffene Systeme erlangen.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel CISA setzt Drei-Tage-Frist für ausgenutzte Zimbra-Lücke CVE-2026-73570 24.08.2026