Die Schwachstelle liegt in der WebGL-Komponente von Google Chrome, also jenem Teil des Browsers, der 3D-Grafiken direkt im Webinhalt darstellt. Durch fehlerhafte Speicherbehandlung kommt es dort zu einem Pufferüberlauf: Daten werden über die Grenzen eines reservierten Speicherbereichs hinaus geschrieben. Ein Angreifer kann dies über eine speziell präparierte HTML-Seite auslösen – es genügt, dass das Opfer die manipulierte Seite im Browser öffnet. Gelingt der Angriff, lässt sich beliebiger Programmcode ausführen, und zwar außerhalb der Sandbox. Die Sandbox ist die Schutzschicht, die Webinhalte normalerweise vom übrigen System abschottet; wird sie umgangen, wirkt der eingeschleuste Code unmittelbar auf dem Rechner des Nutzers. Der Angriff erfolgt aus der Ferne und erfordert keine Zugangsdaten, sondern lediglich den Aufruf der präparierten Webseite. Betroffen sind Nutzer des Chrome-Browsers.
CVE-2026-76034
8,8
HIGH
CVSS Basis-Score
Beschreibung