Die Schwachstelle liegt in der UniFi Protect Application und beruht auf einer unzureichenden Prüfung von Eingaben. Übergebene Daten werden nicht ausreichend validiert, bevor sie auf Systemebene weiterverarbeitet werden. Dadurch kann ein Angreifer, der Zugriff auf das Netzwerk hat, eigene Befehle einschleusen und diese auf dem Hostgerät ausführen – eine sogenannte Befehlsinjektion. Gelingt der Angriff, führt das betroffene System die untergeschobenen Befehle selbst aus, wodurch der Angreifer weitreichende Kontrolle über das Gerät und die darauf verarbeiteten Daten erlangen kann. Voraussetzung ist lediglich der Zugang zum Netzwerk, in dem die Anwendung erreichbar ist. Betroffen sind damit insbesondere Umgebungen, in denen die Anwendung in Netzsegmenten läuft, auf die viele Nutzer oder wenig vertrauenswürdige Systeme zugreifen können.
Erwähnt in
Artikel und Wochenreports, die diese Schwachstelle behandeln- Artikel Ubiquiti schließt drei Schwachstellen mit Höchstbewertung in UniFi-Produkten 26.08.2026