Die Schwachstelle liegt in Microsoft Office Word und beruht auf einem Heap-basierten Pufferüberlauf: Beim Verarbeiten von Daten schreibt das Programm über die Grenzen eines im dynamischen Speicher (Heap) reservierten Bereichs hinaus. Ein Angreifer kann diesen Überlauf so gezielt herbeiführen, dass benachbarte Speicherstrukturen überschrieben werden und der Programmablauf unter seine Kontrolle gerät. Auf diesem Weg lässt sich beliebiger Code ausführen, ohne dass der Angreifer über eine Berechtigung im System verfügen muss. Der Angriff ist über das Netzwerk möglich, typischerweise indem dem Opfer eine speziell aufgebaute Dokumentdatei zugespielt wird, die beim Öffnen oder Verarbeiten in Word den Fehler auslöst. Der eingeschleuste Code läuft dann im Kontext des betroffenen Benutzers, was Datenabfluss, Manipulation von Dateien oder die weitere Ausbreitung im Netz ermöglicht. Betroffen sind Arbeitsplatzrechner mit der Textverarbeitung aus dem Microsoft-Office-Paket.
CVE-2026-78510
9,8
CRITICAL
CVSS Basis-Score
Beschreibung